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Drucker Kaufen 2016: Die besten Drucker 2016

Durch die Menge an unterschiedlichen Druckern und Ihren Fähigkeiten ist es nicht einfach den passenden Drucker zu finden. Wir wollen Ihnen durch unsere Testberichte das Drucker Kaufen erleichtern.

Ob Sie nun einen ergiebigen Laserdrucker fürs Büro, ein praktisches Brother Drucker zum drucken, scannen, kopieren und faxen oder einen günstigen 3D Drucker suchen – wer unserer Meinung nutzen kann, ist klar beim Drucker Kaufen im Vorteil.

Wir bieten Ihnen Testberichte zum Drucker Kaufen für die aktuellen Drucker-Modelle. Erfahren Sie vor dem Kauf alles Wissenswerte über ein Gerät und fällen Sie dann eine fundierte Kaufentscheidung.


Kaufberatung: Welchen Drucker Kaufen?

drucker-typSie wollen einen Drucker Kaufen? Die erste Frage meist: „Drucken Sie mehr Bild oder Text?“ Texte sind im allgemeinen Briefe, Verträge, Rechnungen, etc. Bilder können Fotos, Grafiken aus dem Internet oder Ähnliches sein. Dieses Kriterium ist  sehr wichtig zum Drucker Kaufen.

Bei Tintenstrahldruckern ist das Bildergebnis um einiges besser, die Farben sind satter und das Drucken ist auch wirklich günstiger. Sollte man aber viel Text drucken, ist ein Laserdrucker auf jeden Fall zu bevorzugen, denn ein Laserdrucker hat auf jeden Fall bei Dokumenten echte Formularmöglichkeiten und ist meist auch günstiger im Unterhalt.

Zusammengefasst: bei viel Text lohnt sich ein Laserdrucker, bei viel Bild eher ein Tintenstrahldrucker. Sollten Sie viel Bild und Text drucken, nehmen Sie ebenfalls einen Tintendrucker. Im weiteren Test finden Sie eine Kaufberatung zu diesem Thema.

HP Envy 4520 (F0V63B) All in One Multifunktionsdrucker (Fotodrucker, Scanner, Kopierer, 4800 x 1200 dpi, USB, Duplex, WiFi Direct) schwarz

HP Envy 4520 (F0V63B) All in One Multifunktionsdrucker (Fotodrucker, Scanner, Kopierer, 4800 x 1200 dpi, USB, Duplex, WiFi Direct) schwarz
  • Besonderheiten: Vielseitiger und platzsparender Tintenstrahldrucker, randloser A4 Druck, bis zu 4800 x 1200dpi, 5, 5cm Touchscreen
  • Schnittstelle: Hi-Speed USB 2.0, Wi-Fi 802.11n; Fotos in Laborqualtität und laser-scharfe Dokumentenausdrucke
  • Druckgeschwindigkeit: bis zu 9, 5S/Min (schwarz/weiß) und 6, 8S/Min (Farbe); Mit der WLAN Drucker Funktion HP Wireless Direct einfach vom Smartphone oder Tablet drucken


Druckkosten: Günstige bleibt nicht immer günstig!

Die auf Dauer anfallenden Druckkosten sind wirklich wichtig bei der Wahl eines Druckers. Es erscheint immer etwas nebensächlich zu sein, aber die Abweichungen hier sind enorm.

Für die Kostenberechnung von Druckerzeugnissen gibt es den „Preis pro Seite“-Wert, welcher sich mittels des Dr.-Grauert-Briefs (der offiziellen Prüfvorlage nach DIN ISO/IEC 10561) am besten herausfinden lässt. Bei der Prüfung wird die Vorlage einfach so häufig ausgedruckt, wie Patronen oder Toner hergeben. Dieser branchenweit verwendete Richtwert kommt auch in unserem Test zum Einsatz.

Zu Beachten: Einige Drucker Hersteller geben den so ermittelten Preis pro Seite nicht an. Hier ist Vorsicht geboten, denn meistens spricht dies für eine kurze Lebensdauer der Patronen, also hohe Kosten für Ersatzpatronen. Auch diese erwähnen wir bei den Geräten in unserem Test. Weitere Tipps die Sie vor dem Drucker Kaufen beachten sollten, erfahren Sie beim weiterlesen.

HP Deskjet 1110 (F5S20B) Tintenstrahldrucker (A4 Drucker, Hi-Speed USB 2.0, 4.800 x 1.200 dpi) weiß

HP Deskjet 1110 (F5S20B) Tintenstrahldrucker (A4 Drucker, Hi-Speed USB 2.0, 4.800 x 1.200 dpi) weiß
  • Drucktechnologie:
  • Herstellergarantie: 1 Jahr
  • Besonderheiten: Sparsamer, kleiner Drucker von HP, hochwertige Druckerergebnisse, einfache und schnelle Bedienung durch LED Menüsteuerung, niedriger Stromverbrauch

Um etwas greifbarere Zahlen zu bekommen wird üblicherweise das ISO-Farbdokument ISO/IEC 24712 5000 Mal ausgedruckt. Das entspricht einer durchschnittlichen Drucker-Nutzung von 36 Monaten á 139 Seiten. Anschließend wird geschaut, wie oft der Wechsel der Druckerpatronen notwendig war. Die entstandenen Druckerpatronen-Kosten werden dann addiert. Die so gewonnenen Zahlen reichen von knapp 160€ bis weit über 700€.

Achten Sie beim Drucker Kaufen auch auf die Patronen, dann können Sie langfristig Kosten sparen – auch wenn das Gerät in der Anschaffung an sich etwas teurer ausfällt.

Auch wichtig beim Drucker Kaufen sind das Druckformat und die Papierqualität, denn auf gutem Papier gibt es in der Regel gute Druckergebnisse. Aber man sollte nicht nur auf dem guten Papier ein gutes Druckergebnis bekommen, sondern auch auf mittelmäßigem.

Falls Sie sich im Fachhandel umsehen möchten, sollten Sie unbedingt Ihr eigenes Dokument für den Drucker Kauf mitnehmen und vor Ort selbst drucken, denn die Testdokumente, die im Fachhandel zur Verfügung gestellt werden, sind 100% auf den vorgestellten Drucker optimiert und sagen somit nichts über das reale Druckergebnis aus. Der Druck Test kann blendend aussehen, aber es kann sein, dass der Drucker 20% zu viel Rotton druckt und das merken Sie dann nicht. Das böse Erwachen kommt dann erst, wenn Sie den Drucker Kaufen und mit nach Hause genommen haben. Nehmen Sie also unbedingt eigene Dateien mit, falls Sie einen Fachhandel aufsuchen möchten.


Format & Grammatur

Auch von großer Wichtigkeit ist welche Formate der Drucker unterstützt. Grundsätzlich sind 98% der Drucke in Privathaushalten auf DIN A4 beschränkt. Das ist eigentlich in Ordnung. Nur falls es mal dazu kommt, dass Sie etwas in DIN A3 ausdrucken möchten, werden Sie sich ordentlich ärgern und Sie werden gezwungen sein einen Copy-Shop aufzusuchen. Sollte es also absehbar sein, dass Sie irgendwann DIN A3 Dokumente drucken werden, sollten Sie dies beim Drucker Kaufen beachten.

Sollten Sie kleiner als DIN A4 drucken wollen, stoßen manche Drucker ebenfalls an ihre Grenzen. Wenn Sie Visitenkarten, kleine Flugblätter oder Flyer drucken wollen, müssen Sie auch auf die Grammatur (Quadratmetergewicht in Gramm) achten. Nicht jeder Papierschacht bzw. Papiereinzug ist mit beliebigen Grammaturen kompatibel. Ein handelsübliches preiswertes Bündel Kopierpapier hat 80g. Bei Visitenkarten sind Grammaturen von 250g und mehr üblich.

Wenn Sie einem handelsüblichen Drucker Kaufen, der nur für 80-Gramm-Papier gedacht ist, dickeres Papier bedrucken möchten und etwa 250-Gramm-Papier einlegen, ist die Chance ziemlich hoch, dass Ihr Vorhaben durch einen Papierstau vereitelt wird. Gehen Sie mit einem Drucker Test also vor dem Kauf sicher, dass der Drucker eine vernünftige Grammatur verträgt, sodass sie bei Gelegenheit auch mal eine Geburtstagseinladung selbst drucken können.

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarz

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarz
  • Technologie: Elektrofotografie, 266 MHz Prozessor, 32 Mb Speicher,Druckauflösung: Bis zu 2.400 x 600 dpi
  • Druckgeschwindigkeit - Simplex: Bis zu 26 Seiten/Minute, Duplex: Bis zu 13 Seiten bzw. 6,5 Blätter/Minute
  • Schnittstellen: 802.11 b/g/n, USB 2.0 Hi-Speed


Verträge dokumentenecht drucken mit den Laserdruckern

Eine weithin unterschätzte und selten beachtete Sache. In nahezu keinem Vergleich oder Test wird dies beachtet oder auch nur erwähnt, obwohl es enorm wichtig sein kann. Wenn Sie Verträge und offizielle Schreiben ausdrucken möchten, dass sollten diese dokumentenecht aus dem Drucker raus kommen. Nicht jede Tintenpatrone ist für dokumentenechte Verträge oder Formulare geeignet. Sollten Sie also häufiger offizielle Dokumente drucken, dann sollten Sie immer einenLaserdrucker vorziehen, denn Laserdrucker drucken immer dokumentenecht. Das liegt daran, dass der Toner in einem Laserdrucker zu einem guten Anteil aus Schwarzkohle besteht. Schwarzkohle-Toner verbleichen nicht und sind deshalb anerkannte Druckmittel und somit dokumentenecht.


Beidseitige Bedruckung: Simplex mit Einzug und Duplex?

Geräte die den Duplex-Druck von Haus aus ermöglichen, schneiden in der Regel bei unserem Test etwas besser ab, da diese praktische Funktion als sinnvolles Feature betrachtet wird. In unserem Drucker Test haben wir keine Zusatzgeräte benutzt, welche Duplex als Opt-In ermöglichen.

duplex-druckerFrüher war es ja so, dass wenn man beide Seiten eines Blattes bedrucken wollte, musste man es zweimal einlegen. Die meisten Drucker machen das jetzt eigenständig. Sie bedrucken das Papier auf der einen Seite, ziehen es wieder ein, drehen es um und bedrucken es dann auf der anderen Seite. Ein gutes System. Doch sollte man mal viele Blätter beidseitig drucken wollen, braucht man mehr als doppelt so lange, als man mit einem Duplex-System bräuchte.

Ein Drucker mit Duplex-Drucksystem zieht ein Blatt ein und bedruckt es gleichzeitig auf beiden Seiten, komplett ohne es zu wenden. Wenn Sie also viel beidseitig drucken möchten, könnte ein Duplex-fähiger Drucker eine wertvolle Zeitersparnis einbringen. Bedenken Sie dies bei Ihrer Kaufentscheidung, wenn Sie einen Drucker kaufen möchten. Drucker, die ein Duplex-System als Erweiterung bieten sind meist jene, die das Papier nur wenden und keinen echten Duplex-Druck liefern.


Sortierung der Ausgabe

drucker-durcheinanderAuch ein außerordentlich wichtiger Punkt beim Drucker Kaufen. Sagen wir mal, Sie haben 30 Blätter, die durcheinander oder einfach nur von hinten nach vorne aus dem Drucker herauskommen. Ein ziemliches Durcheinander. Manche Drucker verfügen daher über einen sogenannten Sorter, welcher im Drucker die Blätter sortiert und anschließend in der richtigen Reihenfolge ausgibt. Die meisten neuen Drucker jedoch lösen dies über ihre Software und geben die Letzte Seite zuerst aus, die vorletzte als zweites, und so weiter. Auch die allermeisten Programme beherrschen diese Funktion und erlauben eine individuelle Sortierung der Ausdrucke. Ein Sorter ist daher in den meisten Fällen antiquiert und wird fast ausschließlich bei älteren Druckern, die in Unternehmen stehen, eingesetzt.


Drucker-Speicher

Auch wichtig beim Drucker Kaufen ist die Speicherausstattung des Druckers. Man mag es kaum glauben – wofür braucht ein Drucker Speicher? Das ist ziemlich einfach. Sagen wir mal, wir haben ein DIN A4 Blatt mit einer Farbtiefe von 24 Bit. Dann haben wir ca. eine Datengröße von 40 MB. Die meisten Drucker fangen erst an zu drucken, wenn sie das komplette Datenpaket vom Computer oder Datenträger empfangen und zwischengespeichert haben.

Das heißt, wenn Sie einen Druckauftrag erstellen, kommt das Ergebnis nicht direkt aus dem Drucker raus, sondern wird erst einmal auf dem Drucker gespeichert. Erst wenn die letzte Information vom Computer empfangen wurde, geht der Auftrag in den Druck. Das verhindert Fehldrucke im Fall von Verbindungsstörungen. Sollten Sie einen Drucker mit zu wenig Speicher haben, kommt es bei größeren Druckaufträgen häufig dazu, dass der Drucker schlapp macht. Es ist ganz schön nervig, wenn man am Ende 50 Seiten Blatt für Blatt ausdrucken muss. Achte also auf das beim Drucker Kaufen.


Drucker Kaufen: Netzwerk-Drucker Kaufen oder lokal Drucker Kaufen

Eine wirklich geniale Erfindung ist der Netzwerk-Drucker. Doch Netzwerk-Drucker könne auch Nachteile mit sich bringen. Man muss sich sich also entscheiden, ob man einen lokalen Standard-Drucker oder einen W-LAN-fähigen Netzwerk-Drucker möchte. Wenn Sie z. B. viele Bilder mit großen Dateien drucken, ist ein lokal angeschlossener Drucker sinnvoller, da hier die Datenübertragung mittels USB viel schneller ist, als über W-LAN.

Wenn sich jedoch mehrere Arbeitsplätze einen Drucker teilen müssen, ist ein Netzwerk-Drucker am sinnvollsten, da hier mehrere Personen gleichzeitig drucken können, ohne ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Wer sich ungebunden an seinem Arbeitsplatz oder in der Wohnung bewegen und drucken möchte (z. B. mit einem Laptop), sollte sich ebenfalls für einen Drucker mit W-LAN entscheiden.


Multifunktionsgeräte: Drucken, scannen, kopieren, faxen

Ein ordentlicher Scanner muss mindestens 300 DPI (dots per inch = dt. Punkte pro Zoll) leisten können. Sind die DPI geringer als 200, taugt der Scanner nichts. Das merken Sie auch beim Drucker Kaufen. Denn mit einer so geringen Auflösung eingescannte Dokumente können nur sehr grob und qualitativ minderwertig wieder ausgedruckt werden. Moderne Scanner bieten die Möglichkeit die dpi selbst einzustellen. Eine Auflösung von min. 250 bis 300 DPI ist Pflicht für ein gutes Druckergebnis. Ergo muss auch der Scanner genügend DPI scannen können. Natürlich geben wir beim Test auch die DPI an.


Kopier-Funktion für mehr Komfort

Achten Sie beim Drucker Kaufen auch darauf, dass der Drucker als Kopierer eingesetzt werden kann. Die Kopierfunktion ist seit einiger Zeit bei besseren Multifunktionsgeräten serienmäßig. So lassen sich Dokumente schon während des Scanvorgangs gleichzeitig drucken. Das spart Zeit.


Fax stolperfrei einrichten

Sollten Sie vor haben die Fax-Funktion Ihres Multifunktionsgerätes zu nutzen, achten Sie beim Drucker Kaufen darauf, dass das Gerät ganz dicht bei einer Telefonbuchse bzw. Ihrem Router stehen kann. Alternativ dazu können Sie auch ein TAE-N Verlängerungskabel verwenden. Auf eine bestimmte Länge müssen Sie nicht achten, da der Datendurchsatz beim Fax sehr gering ist und daher hohe Latenzen verträgt.


Schlussbemerkungen Kaufberater

Wer einen neun Drucker Kaufen möchte, sollte nicht in erster Linie auf den Anschaffungspreis schielen. Tests zeigen deutlich, wo die Stärken und Schwächen eines Druckers liegen und meist ist es so, dass besonders günstige Modelle im Test starke Defizite beim Druckpreis haben. Über den hohen Druckpreis (also teure Tintenpatronen oder Toner) versuchen Hersteller die geringen Anschaffungskosten auszugleichen. Mit einem unter realen Bedingungen getesteten Drucker aus der preislichen Mitte sind Sie meistens am besten beraten.

Ein Drucker – kennt man das nicht? Jeder weiß doch, dass ein Drucker ein Gerät ist, welches aus einem weißen Papier ein buntes oder schwarzes macht. Weit gefehlt, denn es gibt sehr viele Unterschiede zwischen den einzelnen Druckern und nicht jeder Drucker eignet sich für ein wirklichkeitsechten Fotodruck oder für das Drucken von Texten mit Grafiken. Es gibt eine Vielzahl von Druckertypen die sich je nach Druckverhalten eignen können oder eben nicht.


Drucker: Definition und Druckerarten

Für die meisten erscheint der Druckvorgang sehr komplex. Wer jedoch versteht, wie so ein Drucker eigentlich funktioniert und wie er Aufgebaut ist, kann den Vorgang besser nachvollziehen und es wirkt logisch und einfach.

Unter einem Drucker versteht man ein Gerät, welches einzelne Zeichen oder Bilder auf ein Papier bringen kann. An dieser Stelle sei erwähnt, dass 3D Drucker eine populäre Ausnahme darstellen. Generell unterscheidet man zwischen einem nicht grafikfähigen Drucker und einem grafikfähigen Drucker, dem sogenannten Grafikdrucker. Diese teilen sich in zwei Arten:

Anschlagsdrucker Anschlagsfreie Drucker
Ein Anschlagsdrucker, auch Impact Drucker oder mechanischer Drucker genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass das Bedrucken des Papiers durch unmittelbaren Kontakt zwischen Nadel, Kugelkopf oder Schreibrad und dem zu bedruckenden Papier erfolgt. Bei einem anschlagsfreien Drucker, auch Non-Impact Drucker oder nicht-mechanischer Drucker genannt, erfolgt der Druck ohne die direkte Berührung des Papieres mit irgendeinem Teil des Druckers. Zu diesen anschlagsfreien Druckern gehören die Laserdrucker,Tintenstrahldrucker, und Thermodrucker.

Wie funktioniert ein Drucker eigentlich?

Ein Drucker, egal ob nun Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder Matrixdrucker, erzeugt ein Muster auf dem zu bedruckenden Papier, welches man auchPunktmuster nennt. Hierbei wird zwischen zwei verschiedenen Darstellungsarten unterschieden:

Vektorenorientiere-Darstellung Pixelgrafik-Darstellung
Bei dieser Druck-Darstellung wird jeder Buchstabe und auch jedes Bild vom Computer als Punkt, Kurve oder Linie an den Drucker übermittelt. Die Übermittlung der Buchstaben kann aber auch in Form von Rechtecken oder Bögen erfolgen. Diese Art des Drucks stellt immer eine Grafik da, egal ob es sich nun tatsächlich um ein Bild handelt oder um einen Text.Jeder Drucker hat bestimmte Schriftgrößen und Druckerschriften in seinem eigenen Speicher, bei der Vektorenorientierten Darstellung ist man jedoch nicht an diese bestimmte Druckerschriften sowie feste Größen des Druckers gebunden, da der Druck aus Punkten, Kurven und Linien besteht. Bei dieser Art der Darstellung beschränkt sich der Druck hauptsächlich auf Text. Hierfür sendet der Computer ein Signal mit einem Code der jeden Buchstaben einzeln übermittelt. Außerdem wird auch ein Code für jedes Satzzeichen und jede Bewegung des Papieres, wie beispielsweise einem Zeilenabstand, an den Drucker gesendet.Der Drucker zerlegt einfach ausgedrückt den gesamten Text oder die Grafik in Bildpunkte oder Bildraster. Ein Bildpunkt entspricht dann einem Pixel, der kleinsten unterscheidbaren Einheit eines Bildrasters. Der Drucker hat in seinem eigenen Speicher (dem sogenannten ROM-Speicher) die Muster für alle Zeichen und wandelt den Code einfach um und bringt ihn auf Papier. Diese Darstellungsart wird auch Bitmap-Grafik oder Rastergrafik genannt.

Es reicht beispielsweise aus, die Koordinaten des Kreismittelpunktes und dessen Durchmesser, an den Drucker zu senden, denn die Form ist eindeutig definiert und der Drucker kann so das Signal für den gewünschten Kreis entschlüsseln und ihn ausdrucken. Um ein Bild darstellen zu können, werden dem Drucker zusätzliche Informationen übermittelt, wobei dem Drucker mitgeteilt wird, ob beispielsweise zwei oder mehrere Punkte durch eine Linie miteinander verbunden sind oder nicht. So schafft der Drucker es die einzelnen Informationen, die ihm übermittelt werden, in einen Text oder eine Grafik umzuwandeln.


Der Druckprozess: Die Umwandlung eines Word-Dokuments

Es gibt kaum noch Drucker, die die standardisierte Programmiersprache nicht verstehen. Die Drucker sind heutzutage so fortgeschritten, dass sie durch ihren eigenen Speicher die Druckbefehle problemlos ausführen können. Der Druckprozess beginnt immer mit dem Druckauftrag über den Befehl DRUCKEN (Strg + P). Der Drucker übersetzt nun das Dokument in Computer-Sprache, welche der Drucker versteht. Nun wird das zu druckende Dokument in einem Zwischenspeicher auf der Festplatte gespeichert und kommt somit in die Druckerwarteschlange. Ist der Drucker bereit, werden alle Daten an den Drucker gesendet und der Druckvorgang wird gestartet. Ein Drucker wandelt den Code immer mindestens zweimal um oder übersetzt das Signal in seine Sprache, um so Fehler zu vermeiden.

  1. Druckauftrag wird erteilt
  2. Drucker übersetzt Befehl in eigene Sprache
  3. Druckauftrag wird zwischengespeichert
  4. Eine zweite Übersetzung folgt, um Fehler zu vermeiden
  5. Druckvorgang wird ausgeführt

Die verschiedenen Druckerarten

Tintenstrahldrucker

Der Tintenstahldrucker eignet sich hervorragend als preiswerter Farbdrucker. Der Drucker mischt seine Farben durch seine vier Tinten mit den Farben Schwarz, Magenta, Gelb und Cyan und kann so über 16 Millionen verschiedene Farben darstellen. Dazu sind die Tintenstrahldrucker sehr geräuscharm und sehr schnell. Diese Drucker können bereits fast mit der Qualität eines Laserdruckers mithalten und sind zusätzlich Ozonfreundlich, da keine sie kein schädliches Ozon verbreiten.Der Tintenstrahldrucker schießt kleinste Tintentröpfchen aus einer Düse und bringt so jeden Pixel des Ausdrucks auf Papier. Der Druckkopf bei Tintenstahldrucker ist ein Meisterwerk der Präzision, denn meist über 60 Düsen mit dem halben Durchmesser eines Haares bedruckt das Papier auf engstem Raum. Die exakte Platzierung der Farben auf die entsprechende Stelle des Papieres ermöglicht eine hohe Auflösung und Qualität des Tintenstrahldruckers. Beim diesem Drucker ist es besonders wichtig, dass die Qualität des Papieres sehr gut ist, denn sonst kann die Tinte nicht auf dem Papier zerfließen und sich mit benachbarten Bildpunkten und Farben vermischen. Bei einem Schwarz-Weiß-Druck passiert dies jedoch nicht.


Laserdrucker

Durch die Laserstrahlen kann der Laserdrucker das bedrucken von ganzen Papierflächen ausführen, ohne dass dieses sich vollsaugt. Der Laserdrucker speichert die Daten für die ganze Druckseite, die er vom Computer erhält und braucht daher auch immer genügend Arbeitsspeicher.Der Laserdrucker funktioniert mit Hilfe von Lichtleitfähigkeit und als Lichtquelle werden Laser eingesetzt, also findet der Druck ohne Berührung des Papieres statt. Es ist eine ähnliche Technologie wie bei einem Kopiergerät um etwas auf Papier zu bringen. Eine Trommel wird mit Laserlicht belichtet und anschließend wird der Text oder die Grafik mit Hitze und Druck auf das Papier übertragen. Es wird eine elektrische Ladung erzeugt, welche anschließend über die Laserstrahlen entladen wird. Der Laserstrahl verteilt den Farbstaub auf dem Papier und diese Art des Druckens ermöglicht es äußerst präzise zu drucken. Durch die Lasertechnologie sind Textausdrucke von der Kantenschärfe fast unerreicht. Die Laserstrahlen sind auch unempfindlich was verschiedene Papiersorten angeht und sie können auf fast allen Papiersorten hochauflösend bedrucken.


Thermodrucker

ThermosublimationsdruckerBei einem Thermodrucker wird ein wärmeempfindliches Papier durch den Thermodruckerkopf erhitzt und somit bedruckt. Generell fallen alle Drucker die den Ausdruck mit Hitze erzeugen unter die Kategorie des Thermodruckers. Es gibt drei gebräuchliche Verfahren für Thermodrucker:

  • Thermotransferdrucker
  • Thermo-Matrixdrucker

Bei dem Thermotransferdrucker werden viele einzelne Heizelemente auf einer Folie abgeschmolzen und somit auf das Papier gedruckt. Dieses Druckverfahren ist qualitativ sehr hochwertig und außerdem sehr leise und schnell. Der Thermosublimationsdrucker hingegen erzeugt die besten Ausdrucke, da die Farbpartikel erhitzt werden bis sie gasförmig sind und schlagen sich dann auf dem Papier nieder. Der Thermo-Matrixdrucker besitzt eine Vielzahl an Nadeln auf dem Druckkopf, welche erhitzt werden und dadurch verfärbt sich anschließend das Thermopapier. Die Technik des Thermo-Matrixdruckers ermöglicht den Bau von billigeren Drucker, die jedoch qualitativ nicht immer überzeugen.


Nadeldrucker

Nadeldrucker können aber nicht nur Buchstaben und somit nur Texte darstellen, sondern auch Grafiken in Farbe drucken. Das Farbband beinhaltet die Farben Schwarz, Magenta, Gelb und Cyan und kann durch das Verschieben des Farbbandes auf die jeweilige Spur der gewünschte Farbe somit auch Farbdrucks ermöglichen.Der Nadeldrucker hat eine Vielzahl an Nadeln die mit Druck auf das Papier den Ausdruck erzeugen. Die Nadeln können vom Drucker einzeln angesteuert werden und durch das sogenannte „schlagen“ von Farbpunkten kann ein Farbband auf dem Papier erzeugen werden. Der Druck wird somit durch Berührung erzeugt. Umso mehr Nadeln ein Nadeldrucker hat, desto enger können die einzelnen Punkte gedruckt werden und dadurch erhält man auch eine höher Auflösung.


Kugelkopfdrucker

Bildlich kann man sich das so vorstellen, dass der Kugelkopf einem Hammer ähnelt der alle Buchstaben und Zahlen je nach Position auf das Papier stempeln kann. Der Ausdruck entsteht durch schnelles drehen des Druckkopfes und präzise Stöße auf das Papier. Es werden feste Zeichendarstellungen verwendet und für neue Symbole müsste man den Kugelkopf austauschen. Der Kugelkopfdrucker ist daher eher weniger für den Otto-Normalverbraucher geeignet.Der Kugelkopfdrucker verwendet aufgrund seiner Mechanik eine sehr aufwendige Druckmethode und ist daher relativ langsam in seiner Schreibgeschwindigkeit und lauter als andere Drucker. Das Prinzip des Kugelkopfdruckers ist vergleichbar mit einer altmodischen Schreibmaschine. Bei diesem Drucker werden die Zeichen und Buchstaben durch das Drehen des Kugelkopfes in die entsprechende Schreibposition und durch das kippen gegen das Farbband erzeugt.


Die Druckverfahren  Nach oben

Hochdruck

Bei diesem Druckverfahren liegt das zu druckende Element immer höher als das nichtdruckende Element. Aus dieser Drucktechnikmethode hat das Druckverfahren auch seinen Namen. Beim Drucken erhalten nur die Druckelemente Farben, die beim Druckvorgang auch bedruckt werden sollen. Da nicht zu bedruckende Stellen keine Farbelemente zugeordnet bekommen, bleibt diese Position beim Drucken unberührt. Die Druckfarbe liegt immer über der Druckform.

Tiefdruck

Das Druckverfahren des Tiefdrucks wird durch Gravieren, Stechen oder Ätzen in die Druckform gebracht. Dadurch dass die Druckfarbe immer unterhalb der Druckform liegt, muss Druck erzeugt werden um die Farbe aufs Papier zu bringen. Durch den Druck wird die Farbe aus der Vertiefung aufgenommen und gedruckt. Der nichtdruckende Teil liegt hier auf Höhe der Druckform und muss stets glatt sein um beim Druckprozess das Papier nicht zu beschädigen.

Epson WorkForce WF-2630WF 4-in-1 Multifunktionsdrucker (Drucker, scannen, kopieren, faxen, WiFi, Dokumenteneinzug) schwarz

Epson WorkForce WF-2630WF 4-in-1 Multifunktionsdrucker (Drucker, scannen, kopieren, faxen, WiFi, Dokumenteneinzug) schwarz
  • Druckauflösung: 5.760 x 1.440 dpi; Scannertyp: Contact image sensor (CIS); LC-Display, Monochrom, Diagonale: 5,6cm; Seitenspeicher: bis zu 100 Seiten
  • Schnittstelle: Wi-Fi Direct, Wireless LAN IEEE 802.11b/g/n, Hi-Speed USB - kompatibel mit dem USB 2.0-Standard; 4-in-1 Multifunktionsgerät zum Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen
  • Druckgeschwindigkeit: 18 Seiten/min Farbe (Normalpapier),34 Seiten/min Monochrom (Normalpapier); Druckvolumen: 3.000 Seiten pro Monat

Flachdruck

Das Druckverfahren beim Flachdruck zeichnet sich dadurch aus, das sich die druckende sowie auch die nichtdruckenden Elemente auf derselben Ebene befinden. Die zu druckenden Elemente nehmen beim Einfärbe-Prozess die gewünschte Farbe an und die nichtdruckenden Elemente machen genau das Gegenteil und stoßen alle Farben ab. Dies wird möglich durch das Prinzip des Gegensatzes von Fett und Wasser.

Siebdruck

Beim Siebdruck, auch Durchdruck genannt, erfolgt der Druck durch ein Sieb und eine Art Schablone. Der Gegenstand der gedruckt werden soll wird in einer Schablone dargestellt und die Farbe läuft über ein Sieb durch die Schablone, sodass nur die Stellen bedruckt werden, die auch bedruckt werden sollen. Die dickflüssige Farbe wird durch die Schablone übertragen und im Gegensatz zu den geschlossenen Stellen der Schablone wird die Farbe nur an den offenen Stellen auf das Papier gedruckt.

Digitaldruck

Dies ist eine Sondererstellung bei den Druckverfahren und darunter werden verschiedenen Verfahren verstanden, von der digitalen Druckform für Offsetdrucks bis zur direkten Bedruckung. Wie bei einem Laserdrucker wird bei diesem Verfahren der Toner elektrisch geladen und diese elektrisch geladenen Stellen der Druckertrommel werden angezogen, auf das Papier übertragen und mit Hilfe von Hitze festgehalten. Der Digitaldruck hat die traditionelle Druckindustrie verändert und neue Möglichkeiten des Druckens geschaffen.


Die Druckschrift

Welche Schriftart ist die Beste? Diese Frage stelle sich vor Jahrhunderte noch keiner, denn es gab in der Kulturgeschichte anfangs nur wenige Schriftarten. Angefangen mit Hieroglyphen, die wird in den vielen Schreibprogrammen wie Word noch heute verwenden können, hat es einige Zeit gedauert bis daraus ein richtiges und für uns heute verständliches Alphabet entstanden ist.

Für Europäer ist die Arabische oder Asiatische Schriftart noch immer befremdlich, dennoch kann unser Drucker diese Schriftarten auf Papier drucken und aus einem ganz normalen Brief ein Meisterwerk der Unverständlichkeit schaffen. Wir sind heute in der Lage alle Schriftarten zu klassifizieren und alle neu entstehenden Schriftarten dort einzuordnen.


Die Druckqualität Nach oben

Der Text der gerade auf dem Bildschirm angezeigt wird ist prinzipiell nichts anderes als eine Reihe von kleinen punkten die ein großes Gesamtes darstellen, was sich auch im Druck eines Bildes oder Textes wiederspiegelt. Man spricht von der Auflösung und hier gilt je kleiner die Punkte sind und je dichter sie aneinander liegen, desto schärfer und naturgetreuer ist der Druck den der Drucker ausgibt.

Bei der Klassifizierung von Druckern wird das gefertigte Dokument, also das ausgedruckte Papier, im Wesentlichen nach seiner Auflösung klassifiziert. Die Auflösung wird in dpi gemessen, dem „dots per inch“. Was nichts anderes bedeutet als die Anzahl der Punkte die auf einer bestimmten Breite, der Zollbreite, nebeneinander passen. Den meisten wird die Maßeinheit Zoll von Fernseher oder Monitor geläufig sein.Der Zusammenhang zwischen der Deutlichkeit der Zeichen und der Zahl an Bildpunkte liegt darin, dass ein Zeichen oder ein Buchstabe umso lesbarer und qualitativ besser ist, je mehr Bildpunkte enthalten sind.Bei Druckern gilt je mehr kleine Bildpunkte auf das Papier gebracht werden, desto besser die Qualität und Auflösung des Ausdrucks und hierfür hat jeder Drucker seine eigene Technik. Ein Tintenstrahldrucker hat bespielweise eine komplett andere Technik ein Bild oder einen Text auf Papier zu bringen wie ein Laserdrucker. Der Tintenstrahldrucker setzt klitzekleine Tintenspritzer auf das Papier um daraus ein Bild zu machen und der Laserdrucker hingegen verwendet ein Laserstrahl mit welchem Farbstaub auf dem Papier verteilt wird. Bei beiden Drucktechniken müssen auch weitere wichtige Punkte brachtet werden, welche Einfluss auf die Druckqualität haben können wie beispielsweise beim Tintenstrahldrucker die verwendete Papiersorte, denn sie muss die Tinte sehr gut aufsaugen können und somit das verlaufen der Tinte verhindern. Beide Drucker können Auflösungswerte bis über 2000 dpi haben.


Farben und Farbbildaufbau Nach oben

Die Farbe an sich ist eine optische Erscheinung die uns durch unsere Augen und unser Gehirn vermittelt wird. Farbe entsteht durch die Einstrahlung von Licht und dennoch ist es eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale auf die wir beim Ausdruck eines Druckers achten. Beim Farbbildaufbau wird versucht ein originalgetreues Objekt ohne Informationsverluste an den Drucker zu übertragen, damit der Ausdruck die Darstellung in seinem Druckprodukt auch naturgemäß abbilden kann.

 

Ein Drucker kann durch das Mischen von den Grundfarben Blau, Grün, Gelb und Rot jede beliebige Farbe darstellen. Wie gut die Farbe anschließend auf dem Ausdruck ist, ist abhängig von der Art und Weise, wie der Drucker die Farben auf das Papier bringt und wie hoch die Auflösung ist die der Drucker ausgibt. Je mehr einzelne Punkte der Drucker druckt, desto intensiver erscheint die Farbe.


Qualitätsmerkmale die bei Anschaffung eines Druckers zu beachten sind Nach oben

Bei einer Neuanschaffung eines Druckers reicht es nicht mehr aus sich im Fachhandel den Drucker anzuschaffen der gerade im Angebot ist, denn es gibt mehr als nur den Preis der für die Qualität oder die tatsächlichen Folgekosten Auswirkung hat. Neben den Anschaffungskosten sollten folgende Punkte unter die Lupe genommen werden:

  • Anschaffungskosten des Druckers
  • Betriebs- und Druckkosten
  • Haltbarkeit des Druckergerätes
  • Lautstärke beim drucken
  • Ausgabegeschwindigkeit des Ausdrucks
  • Leistungskapazitäten des Druckers
  • Kompatibilität
  • Ausgabequalität des Druckers
  • Wartungsaufwand
  • Abstimmung der Druckfarben
  • Vielseitigkeit
  • Papierfassungsvermögen des Druckerfachs

Beachtet man alle oder eine Vielzahl der Qualitätsmerkmale die einen guten Drucker ausmachen, so kann man sich sicher sein eine gute Wahl getroffen zu haben. Unsere Testsieger in den Bereichen Tintenstrahldrucker, Laserdrucker und Fotodrucker haben die meisten dieser Qualitätsmerkmale erfüllt.